Mitmachen: Lieferkettengesetz

Media

Am 15.02.2020 haben attac, der BUND, Greenpeace und der weltladen Darmstadt gemeinsam einen Infostand auf dem Luisenplatz eingerichtet und Passanten Hintergrundinformationen gegeben, was es mit dem so genannten Lieferkettengesetz auf sich hat und warum ein solches sinnvoll ist. Ein solches Gesetz soll Unternehmen verpflichten, auch im Ausland verbindlich Menschenrechte und Umweltstandards zu achten. Nur mit Hilfe eines gesetzlichen Rahmens lassen sich in Zukunft Horrorszenarien wie der Einsturz des Rana Plaza in Dakar im Jahre 2013 verhindern, bei dem über 1200 Menschen ihr Leben verloren, oder die Katastrophe der Mine von Brumadinho, bei der 2019 ein gebrochener Damm 272 Menschen das Leben kostete und einen riesigen Umweltschaden anrichtete, obwohl der TÜV Süd vorher den Damm als sicher zertifiziert hatte.Gleichzeitig warben die Organisationen, die im übrigen Teil der bundesweite Initiative "Lieferkettengesetz" sind, für ein Lieferkettengesetz in Deutschland und sammelten Unterschriften. Denn andere europäsische Länder haben bereits Gesetze verabschiedet, die Unternehmen zu Einhaltung von Standards über die gesamte Lieferkette verpflichtet, Es muß nun auch endlich die deutsche Politik handeln. Ein Lieferkettengesetz, das über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg Umweltschutz und Menschenrechte achtet ist nur fair, denn schließlich geht es darum, endlich globale Gerechtigkeit herzustellen und unseren Planeten zu retten.

Infos zu den Hintergründen und zur Initiative finden Sie hier, wo es auch die Möglichkeit gibt, die Forderung nach einem Lieferkettengesetz zu unterschreiben: www.lieferkettengesetz.de

Tags